„Lebensschublade“

Lebensschublade
Lebensschublade

Eine Schublade voller Erinnerungen

 

Eine Kooperation zwischen dem Heinzelmann Seniorenstift und der Kulturwerkstatt

Leitung Thomas Garmatsch und Martina Quante

Die Kulturwerkstatt und ihre Ideen, „Lebenschublade“, das klingt, als wollte man ein ganzes Leben in eine Schublade packen. Nein, nein, das wäre doch allzu vermessen, für die meisten Leben bräuchte man doch eine Vielzahl von Schubladen, vor allem für das unserer heutigen Senioren, die die Grauen und Wirren des zweiten Weltkrieges miterlebt haben.

Daher zur Sache: „Lebensschublade“ ist ein Projekt mit Jugendlichen der Kulturwerkstatt, wo es um eine Annäherung und in der Folge um eine Sensibilisierung und ein tieferes Verständnis von Jung und Alt geht.

Im wöchentlichen Gespräch in Form von Interviews werden Jugendliche die gelebten Geschichten der Senioren festhalten und damit bewahren. Hierbei geht es nicht um Chronologie und Vollständigkeit, sondern vielmehr um Erinnerungen, die trotz Krankheit und schwierigen Erlebnissen im Gedächtnis geblieben sind.

Anhand eines von den jugendlichen ausgearbeiteten Fragenkatalogs soll eine Brücke entstehen zwischen beiden Altersgruppen.

Mögliche Themen sind:

  • Wie wichtig war bzw. ist Familie, damals und heute?
  • Was bedeutet Erinnerung für Senioren?
  • Ist Erinnerung überhaupt schon ein Thema für Jugendliche?
  • Was waren wichtige Lebensentscheidungen der Senioren, bzw. wie beurteilen sie diese aus heutiger Sicht?
  • Was bedeutet Flucht, Emigration, Migration damals und heute?

Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Nach Absprache mit den Senioren wählen die jugendlichen Gesprächspartner eine Geschichte aus, mit einem zu der Geschichte gehörigen Erinnerungsstück, und bringen diese in einer Art Tischtheater zur Aufführung im kleinsten Kreis.

Interviewer und Gesprächspartner tauschen sich auch während der Erarbeitung und auch Umsetzung immer wieder aus. Erst wenn der/die Senior/in sein Einverständnis gegeben hat, erfolgt eine Aufführung vor Publikum im Kaufbeurer Geschichtenladen.

Die Erinnerung wird dann „Lebensschublade“ und damit Teil der „Stadtgeschichten“ im Geschichtenladen und von Frau Maierhof und Herr Wiedemann geöffnet, d.h. aufgeführt.

Wir freuen uns und sind gespannt auf dieses besondere Projekt, bei dem alle Beteiligten nur gewinnen können.

Unser Dank gilt allen, die dieses Projekt gefördert und unterstützt haben, Herr Heiligensetzer, Frau Baur, Monique Steffen, Heidi Heide-Dollinger und allen Mitarbeitern des Heinzelmannstftes und vor allem natürlich den Senioren, die uns ihre Lebenserinnerungen anvertrauen.

 

Ihre Kulturwerkstatt

Bildergalerie "10-jähriges Jubiläum Heinzelmannstift"

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