"Fernlicht" 1. KW-Festival: Auerhaus 13+

Auerhaus
Auerhaus

 

Roman von Bov Bjerg

Theaterfassung von Robert Koall

Regie: Samia Chancrin

 

„Frieder hat am heiligen Abend den großen Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz gefällt. Das ist nicht der Anfang der Geschichte, und das ist auch nicht das Ende. Aber das ist das, was jeder von Frieder wissen soll."

Frieder ist achtzehn, als er eine Überdosis Schlaftabletten schluckt. Er wird gefunden. Er wird gerettet. Frieder kann nicht mehr alleine leben, aber zu seinen Eltern will er auch nicht zurück. Und so entsteht das Auer-Haus, weil niemand im Dorf englisch versteht. Our house, in the middle of our street. Fünf junge Menschen ziehen mit Frieder zusammen, um auf ihn aufzupassen. Höppner, sein bester Freund, Vera, die an die freie Liebe glaubt, Cäcilia, die sich zu Hause die Seele eingefroren hat, Pauline, die Brandstifterin und Harry, der seinen Körper aber nicht sein Herz verkauft.

Gemeinsam finden sie heraus, wie man miteinander spricht, wie man liebt, wie man Tzatziki macht, wie man darauf achtet, dass jemand NICHT stirbt. Dabei verschwimmen die Grenzen, wer eigentlich auf wen aufpasst.

„Ich wollte mich nicht umbringen. Ich wollte bloß nicht mehr leben. Ich glaube, das ist ein Unterschied."

Ein Stück über die Liebe, das Leben und den Tod.

 

 

Bov Bjerg: Auerhaus
Theaterfassung von Robert Koall
© und Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin in Verbindung mit Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin. Das Buch ist im Programm des Blumenbar Verlags lieferbar und im Buchhandel erhältlich.

 

 

Das 1. KW-Festival „Fernlicht“ wird im Programm Künste öffnen Welten der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) gefördert. Die BKJ ist Programmpartner des BMBF für Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.

 

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