Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren feiert den Tag der kleinen Helden

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Zum Welt-Frühgeborenen-Tag machte die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren auch in Zeiten von COVID-19 auf die Herausforderungen von Frühgeborenen und deren Familien aufmerksam. Weil große Feiern oder Veranstaltungen in den Kliniken gerade nicht möglich sind, hat Harl.e.kin-Koordinatorin Cornelia Schunke die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren für die Teilnahme an der Aktion „Starker Start für kleine Helden“ angemeldet.

Die von der European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) ins Leben gerufene Aktion möchte auf die ersten herausfordernden Monate und Jahre eines Frühchens aufmerksam machen. Dieser Tag ist für Harl.e.kin-Koordinatorin Cornelia Schunke nicht nur Anlass, an die kleinen Helden und ihre Bedürfnisse zu erinnern, sondern auch ein Tag um "Danke" zu sagen. "Danke" an die Menschen, die den kleinen Helden ununterbrochen zur Seite stehen: Eltern, Kinderkrankenschwestern und Ärzteteam der Neonatologie des Klinikums Kaufbeuren. So versenden die Mitarbeiterinnen der Harl.e.kin-Nachsorge zum Beispiel in diesem Jahr Grußkarten an die Harl.e.kin-Familien oder überraschen neu aufgenommene Familien mit den Geschenktaschen der Aktion „Starker Start für kleine Helden“ bei der Klinikentlassung. „Viele haben sich unglaublich gefreut, dass wir auch nach Abschluss der Nachsorge noch an sie denken und sie haben uns aktuelle Fotos von ihren Kindern geschickt. Das ist eine tolle Wertschätzung unserer Tätigkeit,“ so Schunke.

In Deutschland kommen jährlich mehr als 60.000 Kinder zu früh auf die Welt. Das bedeutet, dass jedes zehnte Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Ein Frühgeborenes kann – je nachdem, wie viele Wochen es zu früh zur Welt kommt – nur bedingt oder gar nicht selbst atmen, trinken und die Körpertemperatur aufrechterhalten. Es muss deswegen so schnell wie möglich intensivmedizinisch betreut werden und erhält in einem Inkubator die notwendige Versorgung.

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Bereits seit dreizehn Jahren werden diese kleinen Helden und ihre Familien in Kaufbeuren, dem Ostallgäu und den angrenzenden Landkreisen von der Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren auf ihrem Weg in den Alltag begleitet. Ein Tandem aus einer vertrauten Kinderkrankenschwester aus dem Klinikum Kaufbeuren und einer speziell geschulten Mitarbeiterin der Frühförderstelle der Lebenshilfe Ostallgäu unterstützt mit Hausbesuchen und telefonischer Beratung die Familien im Übergang vom Klinikum nach Hause. Die Harl.e.kin-Nachsorge ist für die Familien kostenlos und finanziert sich neben der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales über Spendengelder.

Bildnachweis: Lebenshilfe Ostallgäu
Bild I: Im Harl.e.kin-Nachsorgeteam arbeiten im Tandem jeweils eine Kinderkrankenschwester aus dem Klinikum Kaufbeuren und eine Mitarbeiterin der Frühföderstelle der Lebenshilfe Ostallgäu zusammen. Bei Hausbesuchen und telefonischen Beratungen unterstützen (hinten v.l.) Stefanie Ugurlu, Claudia Eichinger, Manuela Gruß, (vorne v.l.) Andrea Wierschbitzki und Koordinatorien Cornelia Schunke Familien im Übergang vom Klinikum nach Hause.
Bild II: Zum Welt-Frühgeborenen-Tag packte das Harl.e.kin-Team Kaufbeuren Geschenktaschen für neu aufgenommene Familien. Auf dem Bild ist Harl.e.kin-Koordinatorin Cornelia Schunke zu sehen.

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